Wellness, Fitness, Body und Beauty, die Einheit des Quartetts
Es soll durchaus Leute geben, die behaupten ein Fitnessstudio zu besitzen, wenn in ihrem Keller ein Heimtrainer steht.
Über welche Trainingsgeräte ein Fitnessstudio jedoch verfügen sollte und welches Angebot der monatliche Beitrag enthalten sollte oder muss, definiert sich im Anspruch seiner Zielgruppe. Meistens werden diverse Krafttrainingsgeräte wie Hantelbänke vorhanden sein, die zum Muskelaufbau bei Bodybuildern dienen. Wem eher daran gelegen ist, an seiner Kondition zu arbeiten, wird eher Ausdauergeräte benutzen, wie Ergometer, Crosstrainer, Laufbänder und Rudergeräte.
Moderne Fitnesscenter werben auch mit der Benutzbarkeit eines Hypoxi-Trainers oder Body Transformers. Insofern sind auch die Unterschiede zwischen den Fitnessstudios in der Regel gar nicht so groß. Um sich aber voneinander zu unterscheiden und unterschiedlichen Kundenansprüchen gerecht werden zu können, verbreitern viele Studios ihre Palette von Angeboten um Gymnastikkurse, die von Trainern geführt werden.
Seit 1982, als Jane Fonda die Welt ins Aerobic-Fieber versetzte, gehört dieses Fitnessprogramm zum Standard und wird nach wie vor von rund 50% der Mitglieder der Fitnessstudios genutzt. Körper und Geist in eine harmonische Balance zu führen, soll durch Pilates und Yoga gelingen, denn wer sich wohl fühlt, wird den Alltag gelassener meistern und weniger unter Stress zu leiden haben. Insofern nähert sich an dem Punkt das Fitnessstudio dem Wellnesscenter nicht nur an, sondern ihre Angebote überschneiden sich bereits.
Schließlich bedeutet Wellness nichts anderes als Wohlfühlen und das wird nicht nur durch Saunagänge und Dampfbäder, sowie äußere Anwendungen wie Massagen und kosmetische Behandlungen von Gesicht und Körper mit Hilfe der hochwertigen Wellnessprodukte erreicht, sondern vor allen auch dadurch, dass das innere Gleichgewicht gestärkt wird und somit die Spuren der äußeren Einflüsse gemildert werden. Schönheit kommt eben auch, oder vor allen, von innen. Nachdem nun aber weder der Begriff des Wellness klar definiert werden kann und Bewegung, wie zum Beispiel Gymnastik oder Nordic Walking schon Teil davon wurden und das Fitnesstraining auch mehr zu bieten hat, als nur Muskelkater und vermehrtes Schwitzen, wird die Schnittmenge beider Bereiche immer größer.
Im Wellnesscenter findet man darum auch Stepper und Rudergeräte und Fitnessstudios richten sich Spa-Bereiche mit Bädern und Saunalandschaften ein, welche die Mitglieder der Fitnessclubs nach dem Training in eine Oase der Entspannung bitten. Immer öfter bilden sich auch Symbiosen aus Fitness-, Kosmetik- und Sonnenstudios, die das Gesamtprogramm der Körperkultur unter einem Dach vereinen. Die Möglichkeit zu haben, nach dem Workout zum Wellness und auf einen Sprung noch zur Kosmetikerin zu gehen, um sich im Bezug auf die Anwendung geeigneter Wellnessprodukte für den eigenen Hauttyp beraten zu lassen, bevor man im Solarium noch ein wenig Sonne aus den UV-Röhren tankt, ohne dafür das Gebäude wechseln zu müssen, wird vermutlich in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein, denn schließlich geht Fitness mit Wohlfühlen überein und Wohlfühlen mit Wellness. So schließt sich der Kreis, wenn Wellness wiederum mit Fitness assoziiert werden kann.
Weiterführende Informationen: Fitnessconsulting
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