• In Deutschland wird mit Blick auf die Energiewende die geringe Dynamik bei Batteriespeichern bemängelt. Diese sind notwendig, um insbesondere aus Sonne und Wind gewonnene Energie dann bereitzustellen, wenn sie benötigt wird. Ein Projekt in Niedersachsen zeigt, wie es gehen kann. Dort entsteht Deutschlands größter Batteriespeicher.

    Bisher sind es vor allem China und Australien, die bei Batteriespeichern die Nase vorn haben. Dort dienen sie dazu, aus Erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne gewonnene Energie zu speichern und sie bereits zu stellen, wenn sie benötigt wird. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Strominfrastruktur. Inzwischen sind auch die USA, die derzeit massiv Solar- und Windenergie ausbauen, auf den Trichter gekommen und investieren Milliarden in neue Speicher. So schätzen die American Clean Power Association (ACP) und das Research-Institut Wood Mackenzie, dass bis 2027 rund 66 Gigawatt an Speicherkapazität allein in den Vereinigten Staaten aufgebaut werden.

    In Deutschland dagegen wurde kritisiert, dass die Regierung die Speicher bei ihren Plänen zur Energiewende wenig berücksichtigt. Doch auch hier gibt es Fortschritte. In Alfeld an der Leine soll der größte Batteriespeicher Deutschlands entstehen. Batterieentwickler Kyon Energy hat im November die Genehmigung für ein neues Batteriegroßspeicherprojekt in der niedersächsischen Kleinstadt erhalten. Die Anlage werde laut Kyon Energy eine Speicherleistung von 137,5 Megawatt und eine Speicherkapazität von 275 Megawattstunden aufweisen. Damit wäre es das größte Speicherprojekt in Deutschland. Zudem übersteige die Speicherkapazität in Alfeld auch jene der aktuell größten Anlage in Europa um etwa 50 Prozent. Der Baustart ist für 2024, die Inbetriebnahme soll Ende 2025 erfolgen.

    Der Vorteil solcher Anlagen für den Betreiber und die Stromverbraucher liegt auf der Hand. Die hohe Speicherkapazität ermöglicht es, überschüssige Energie aus Wind und Solar zu speichern und zum Zeitpunkt des Bedarfs ins Netz einzuspeisen. Hierbei werden die Speicher bei geringer Nachfrage und niedrigen Strompreisen befüllt. Dies ist meistens dann der Fall, wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Wenn dann die Nachfrage von Haushalten und Industrie hoch, kann die gespeicherte Energie abgegeben werden – im Idealfall zu hohen Strompreisen.

    Die vielversprechendste Technologie bei Batteriespeichern sind derzeit Vanadium Redox-Flow Batterien. Sie könnten zu einem der entscheidenden Faktoren beim Gelingen der Energiewende weltweit werden. Sie sind anfänglich zwar noch teurer als Lithium-Ionen-Batterien, aber im Laufe des Betriebs holen sie diese Kosten aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und vor allem Langlebigkeit von bis zu 20 Jahren auf. Daher gelten sie als perfekte Ergänzung zu Wind- und Solarparks.

    Anleger sollten sich auf diese Entwicklungen vorbereiten. So gibt es derzeit nur wenige Anbieter für das benötigte Vanadium. Es stamm etwa zu 78 Prozent aus Russland und China. Dementsprechend dürften westliche Industriestaaten den Blick vor allem auf sogenannte befreundete Länder lenken. In dieser Rolle dürfte sich Südafrika wohlfühlen, der drittgrößte Produzent der Welt.

    Dort ist auch Vanadium Resources aktiv. Das Unternehmen entwickelt das Vorkommen Steelpoortdrift nordöstlich von Johannesburg. Dafür haben die Australier bereits eine endgültige Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study) vorgelegt. Demnach kommt der Net Present Value (NPV) des Minenbetriebs auf einen Wert von 1,2 Mrd. US-Dollar. Im Gegensatz dazu steht derzeit ein Börsenwert von umgerechnet 18 Mio. Euro, was auf eine Unterbewertung hindeuten könnte.

    Mit Matrix Resources hat Vanadium Resources bereits einen strategischen Partner gefunden, der sich am Unternehmen beteiligt hat und eine Abnahmevereinbarung anstrebt. Das Management von Vanadium Resources strebt weitere Abnahmevereinbarungen für sein Material an und will durch diese Einnahmen den Bau der Mine finanzieren. Hierzu dürfte es in den kommenden Monaten weitere Nachrichten geben. Die Aktie von Vanadium Resources wird in Australien und Deutschland gehandelt.

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    Vanadium Resources
    ISIN: AU0000053522
    WKN: A2PPPU
    vr8.global/
    Land: Australien / Südafrika

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    Batteriespeicher: Auch in Deutschland geht es voran!

    wurde gebloggt am Dezember 22, 2023 in der Rubrik Allgemein
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